Gersten-Gemüse-Eintopf

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gerst
Zutaten für 4 - 6 Portionen

50 g Häutiger Tragant - Huang Qi

50 g Kokospilz, Hoelen, Poria - Fu Ling

30 Chinesische Dattel, Jujuba - Da Zao

6 Stängel Stangensellerie

2 rohe Randen

4 cm frischer Ingwer

2 Knoblauchzehen

25 g getrocknete Shiitake Pilze

1,75 l Gemüsebouillon

150 g Gerste

1/2 Bund Petersilie




Zubereitung

Tragant und Kokospilz in ein Gewürzei oder Mulltüchlein geben. Da diese nicht mitgegessen werden, können sie so nach dem Kochen besser entfernt werden.

Die Gerste mit der Gemüsebouillon aufkochen, das Gewürzei und die Datteln zufügen und ca. 45 Minuten köcheln lassen.

Shiitake ca. 30 Minuten in warmen Wasser einweichen, danach in Streifen schneiden.

Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Randen schälen und in ca. 1,5 cm grosse Würfel schneiden, alles zu der Gerste geben und 15 Minuten köcheln.

Stangensellerie in ca. 1 cm breite Scheibchen, Shiitake in Streifen schneiden, beides zum Gersten-Randengemisch geben und weitere 15 Minuten garen.

Gewürzei entfernen, Petersilie fein hacken und darüber streuen.


Weitere Informationen

Der Shiitake Pilz ist in China sehr geschätzt. Nebst dem, dass er ein ausgezeichneter Speisepilz ist, wird er oft auch therapeutisch eingesetzt. Mittlerweile kann man auch frische Shiitake Pilze kaufen, falls Sie solchen begegnen - unbedingt ausprobieren, sie schmecken herrlich und sind vielseitig verwendbar.

Quellenangabe:
"Traditionelle Chinesische Medizin und westliche Medizin" von H. Beinfield / E. Korngold


Kolumne zum Rezept

Fasten

Statt zu fasten, ersetzen Sie für einige Tage das Mittagessen und / oder das Nachtessen mit einem Teller von diesem Gericht. Es ist nahrhaft und hat einen positiven Effekt auf überflüssige Pölsterchen.

Das Fasten wird aus der Sicht der TCM eher kritisch beurteilt, da sie davon ausgeht, dass unsere Energie/Qi aus vorgeburtlichem und nachgeburtlichem Qi entsteht.

Mit dem vorgeburtlichem Qi sollte möglichst sparsam umgegangen werden, da es nur verbraucht, jedoch nicht mehr aufgefüllt werden kann. Wenn es verbraucht ist, folgt der Tod (theoretisch sollte es für 120 Jahre reichen)

Das nachgeburtliche Qi besteht aus Nahrung und Luft, wenn nun die Nahrung fehlt, wird weniger Qi produziert, d.h. es muss auf das vorgeburtliche Qi zurückgegriffen werden, mit den Folgen, dass dies halt dann vielleicht nicht für 120 Jahre ausreicht...

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