Die Halswirbelsäule aus TCM-Perspektive: Muster, Leitbahnen und praxisnahe Therapiestrategien


calendar iconKursdaten

30. September 2026

location iconOrt

Online

cash iconKosten

CHF 80.00

time iconKurszeiten

18:00 - 20:00

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Johannes Bernot

Zervikale Schmerzen stehen an der Schnittstelle von struktureller, posturaler und systemischer Pathologie — und die TCM bietet ein einzigartig vielschichtiges Diagnosemodell, das alle drei Ebenen berücksichtigt. Dem Reihenansatz folgend — vom Großen zum Wesentlichen — bildet dieser Vortrag das schulmedizinische Bild zervikaler Dysfunktion auf TCM-Leitbahn- und Organsystembeteiligung ab: Gallenblasen- und Blasenleitbahn, die Rolle von Wind-Kälte und Feuchtigkeitsobstruktion bei akuten Präsentationen sowie die tieferliegenden Qi- und Blut-Mangel-Muster, die Chronifizierung antreiben. Die Teilnehmer verlassen den Vortrag mit einem klaren Differenzierungsrahmen zwischen Leitbahn- und Organsystemebene — und einem Therapieprotokoll, das auf klinischen Prioritäten basiert, nicht auf erschöpfenden Möglichkeiten.

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Lernziele:

  1. Akute (durch pathogene Faktoren bedingte) von chronischen (durch Mangel bedingten) zervikalen Schmerzpräsentationen anhand TCM-diagnostischer Kriterien unterscheiden
  2. Akupunkturstrategien auswählen und anwenden mithilfe von Funktioneller Punktauswahl, Jin-3-Nadel-Protokollen, 6-Schichten-Akupunktur und Faszien-Akupunktur für zervikale und okzipitale Regionen
  3. Behandlungsprotokolle entwickeln, die Akupunktur, Arzneimitteltherapie und Lebensstilanpassung für nachhaltige Ergebnisse integrieren