Der Wandel der Mitte aus TCM-Sicht: Muster, Strategien und nachhaltige Linderung


calendar iconKursdaten

14. Oktober 2026

location iconOrt

Online

cash iconKosten

CHF 80.00

time iconKurszeiten

18:00 - 20:00

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Johannes Bernot

Wechseljahresbeschwerden gehören zu den am häufigsten unterbehandelten Beschwerdebildern in der integrativen Medizin — oft wird nur symptomatisch behandelt, ohne das systemische Geschehen dahinter zu verstehen. Hitzewallungen, Nachtschweiß und Schlafstörungen sind keine isolierten Unannehmlichkeiten; in der TCM sind sie Signale eines fundamentalen konstitutionellen Wandels, der primär in Nieren-Yin-Mangel und dem Rückgang des Jing wurzelt — mit nachgelagerten Auswirkungen auf Herz, Leber und Shen. Im Sinne der Reihe — Reduktion für Klarheit — identifiziert dieser Vortrag die Symptomcluster, die den Großteil der Wechseljahrespräsentationen in der klinischen Praxis ausmachen, ordnet sie systematisch TCM-Mustern zu und vermittelt einen fokussierten Therapierahmen — mit Arzneimitteltherapie, Akupunktur und Nahrungsergänzung — den Therapeuten unmittelbar anwenden können, unabhängig davon, ob die Patientin die Beschwerden ohne oder begleitend zur Hormontherapie behandelt.

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Lernziele:

  1. Die schulmedizinischen Mechanismen des Klimakteriums — sinkende Östrogenspiegel, HPA-Achsen-Dysregulation und Veränderungen der Schlafarchitektur — mit den zentralen TCM-Mustern Nieren-Yin-Mangel, Herz-Nieren-Disharmonie und Leber-Qi-Stagnation in Beziehung setzen
  2. Akupunkturstrategien auswählen und anwenden mithilfe von Funktioneller Punktauswahl, Jin-3-Nadel-Protokollen, 6-Schichten-Akupunktur und Faszien-Akupunktur für die häufigsten Wechseljahres-Symptomcluster
  3. Ein phasenweises Behandlungsprotokoll entwickeln, das Kräuterrezepturen, Akupunktur und evidenzbasierte Nahrungsergänzung mit kurz-, mittel- und langfristigen Zielen integriert — einschließlich der sicheren Begleitung neben konventioneller Hormontherapie